Aktienpreise u. Aktienkurse Wie funktioniert die Börse?


Direkt zum Seiteninhalt

Spekulationsblasen ? Riskante Aktien und Geschäfte ?

Wie entstehen Spekulationsblasen?

Hyman Minsky hatte den richtigen Riecher. Schon vor rund 40 Jahren behauptete der Ökonom, das Finanzsystem neige immer wieder zu Instabilitäten.

Vor allem während eines langen Aufschwungs stürzen sich Investoren, Banken und Unternehmen immer tiefer in riskante Geschäfte. Wie eine Herde, die eine Stampede beginnt, treiben sie die Preise für Aktien, Immobilien oder andere Spekulationsobjekte in die Höhe.

Viele Marktteilnehmer nehmen im Kaufrausch Kredite auf, die risikoblinde Banken auch gerne gewähren. Tilgen können die Schuldner ihre Darlehn aber nur, wenn die Kurse weiter steigen. Irgendwann bricht dieses Kartenhaus in sich zusammen.

Die Gläubigerbanken ziehen die Notbremse und verleihen kaum noch Geld. Finanzhäuser kollabieren, Zwangsverkäufe bringen auch scheinbar sichere Vermögenswerte unter Druck, der Teufelskreis ist perfekt. Die Keimzelle dieses Desasters ist der Moment, in dem eine kritische Masse von Investoren die Herde zum Galoppieren bringt. Auslöser kann ein positiver Schock sein, eine Innovation wie das Internet oder ein politisches Ereignis wie der Mauerfall.

Manchmal treffen aber auch nur zufällig genügend Investoren zusammen, die Geld anlegen und so den Stein ins Rollen bringen. Je mehr Liquidität im Markt ist, desto hitziger fällt die Spekulation aus. Oder wie es unter Banken heißt:" Ohne billigen Cash gibt es später keinen Crash".

Homepage | Aktienkrisen | Aktienkursstürze | Spekulationsblasen | Aktien-Gier | Aktien-Crash | Aktien-Turbulenzen | Site Map


Aktienpreise und Aktienkurse

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü